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	<description>Design, Kunst, Kultur &#38; alles, was zählt</description>
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		<title>Lieblingsorte: Zoopark Pavillon</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 09:44:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>So hat es mal ausgesehen im Düsseldorfer Zoo, anno 1877, also kurz nach Eröffnung des Zoologischen Gartens im Jahre 1876.<br /> Schwer vorstellbar, dass das Bild den Ort zeigt, der heute eine grüne Insel in einer schwer betriebsamen Ecke von Düsseldorf bildet, der vor allem aber auch durch das Eisstadion geprägt wird.<br /> Den Weiher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignright" style="width: 478px"><a title="Wikipedia Zoopark Düsseldorf" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zoologischer_Garten_D%C3%BCsseldorf" target="_blank"><img class="  " src="http://www.contentcounts.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/zoopark_s.jpg" alt="Zoopark Düsseldorf" width="468" height="330" /></a><p class="wp-caption-text">Zoopark Düsseldorf anno 1877 (Wikimedia Commons)</p></div>
<p>So hat es mal ausgesehen im Düsseldorfer Zoo, anno 1877, also kurz nach Eröffnung des Zoologischen Gartens im Jahre 1876.<br />
Schwer vorstellbar, dass das Bild den Ort zeigt, der heute eine grüne Insel in einer schwer betriebsamen Ecke von Düsseldorf bildet, der vor allem aber auch durch das Eisstadion geprägt wird.<br />
Den Weiher gibt es noch, als ich ein Kind war, ließen dort stolze Väter und Söhne ihre selbst gebauten Modellschiffe vom Stapel laufen. An das tierische Erbe der Parkanlage erinnert heute nur noch die Affenskulptur von Johannes Knubel, die den Besucher misstrauisch aus dem Grün heraus anblickt.<br />
Ein paar Schritte vom Affen entfernt befindet sich der Zoopavillon, ein kleiner roter Backsteinbau, den ich jahrelang nur als verbarrikadierten Anhang des Kiosks wahr genommen habe.</p>
<p>Vor ein paar Jahren erwachte das Gebäude zu neuem Leben als „Zoopavillon“ und ist seitdem Anlaufstelle für Waffelhungrige und Trinkschokoladen-Süchtige. Der ideale Ort, um an einem schönen Sommertag den Einkauf auf der Rethelstraße mit einem leckeren Lemonaid zu krönen, den Blick ins Grüne wandern zu lassen oder einfach Leute zu gucken.<br />
Für alle, die von einem Café mehr erwarten als kulinarische Genüsse, gibt’s im Zoopavillon einmal im Monat die Jam-Session.<br />
Die Stammbesetzung der Band „Nextus“ spielt auf und wer Lust und Groove hat, schnappt sich sein Instrument und steigt mit ein. Die Räumlichkeiten sind winzig, die Technik reduziert, der Spaßfaktor und die Stimmung dagegen steigen im Verlauf des Abends drastisch an.<br />
Die musikalische Bandbreite spannt sich von Autumn Leaves bis AC/DC, auf feine Saxophonklänge folgen hier blitzschnelle Läufe auf der E-Gitarre, grooven, bluesen, heizen, hier ist alles möglich und erwünscht. It depends on you! Keiner weiß, wie&#8217;s wird, aber alle haben Spaß.<br />
Für Vocalpower sorgen zwei sehr unterschiedliche Sängerinnen, deren Spannungsfeld zwischen Pop/Current Jazz und klassischem Bluesrock/ Rock angesiedelt ist.<br />
Aber auch im Bereich Gesang ist alles möglich, Improvisationen, spontan kreierte Lyrics, hier kann es passieren, dass sich die Sängerin sofort einen Reim auf das Geschehen am Ort macht.<br />
Die Trennung zwischen Musikern und Publikum ist nur sehr rudimentär vorhanden, prinzipiell gilt: Anything goes. Das heisst, das Publikum singt auch mal mit oder die Sängerin sitzt beim Bier, greift sich während der Unterhaltung aber kurz das Mikro, um sich in das musikalische Geschehen einzumischen.</p>
<p>Wer sich beklagt, dass die Musikszene in Düsseldorf nicht lebendig genug ist, hier ist ein Ort, an dem ihr Herz laut und deutlich schlägt! Im Zoo gibt’s also noch immer wilde Kreaturen zu besichtigen, immer am zweiten Freitags des Monats im Zoopavillon!</p>
<p>Der nächste Termin ist der 9.Dezember!</p>
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		<title>Hits, Hits Hits – Sing with Roachford!</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 09:08:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jazz/ Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Der Mann hat sein Publikum im Griff, auch über 20 Jahre nach Veröffentlichung seines ersten Albums „Roachford“ im Jahre 88.<br /> Wenn Roachford „Let me hear you sing“ ruft, antwortet das deutlich Ü40 Publikum prompt mit „Feel for me Baby“ oder „Oh-oh-ohhhs“, wie es einem Bestseller wie „Cuddly Toy“ geziemt.<br /> Aber Roachford lebt nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Mann hat sein Publikum im Griff, auch über 20 Jahre nach Veröffentlichung seines ersten Albums „Roachford“ im Jahre 88.<br />
Wenn Roachford „Let me hear you sing“ ruft, antwortet das deutlich Ü40 Publikum prompt mit „Feel for me Baby“ oder „Oh-oh-ohhhs“, wie es einem Bestseller wie „Cuddly Toy“ geziemt.<br />
Aber Roachford lebt nicht nur von seinen alten Hits, auch wenn sie alle drankommen im Laufe des Abends.</p>
<p>Er eröffnet mit Stücken aus seinem 2011er Album Addictive, „I get High“, „Complicated“ &#8211; bestimmt nichts schockierend Neues, aber von Anfang an wird deutlich: Er kanns einfach, musikalisch, showmäßig, der Mann ist der Inbegriff der Rampensau mit unverwechselbarer R&#8217;n'B Stimme. Eigentlich verwunderlich, dass so ein Typ nicht die großen Hallen füllt, zum Glück für alle Freunde der handgestrickten Grooves, denen ein durchgeschwitztes Hemd als Special Effekt genügt (zu dieser Kategorie gehöre ich definitiv).<br />
Roachford und die Band sind in Spiellaune, der Spaß springt mühelos über, zwei Stunden Party, die keine Wünsche offen lassen.</p>
<p>Dabei gibt es auch die ruhigeren Momente: Roachford spielt allein am Keybord „Ride the Storm“ und auch „Pop Muzak“ &#8211; zu diesem Zeitpunkt ist das Publikum aber schon genug angewärmt,  um die Hits auch in dieser verhaltenen Interpretation zu feiern.<br />
Zwischendurch fallen immer wieder lockere Sprüche oder „Cologne – let me hear you“ &#8211; es ist tatsächlich ein Abend MIT dem Publikum, auch wenn so Mitklatsch-Geschichten nicht mein Cup of Tea sind.</p>
<p>Spätestens bei „This Generation“ kommen dann auch diejenigen aus sich raus, die schon damals eigentlich nicht mehr zu der Generation gehörten, die Roachford besingt, aber egal, kann man für sowas Evergreen sagen?</p>
<p>Und immer wenn man denkt „Das war&#8217;s jetzt“ legen er und die Band nach und ziehen einen weiteren Trumpf aus dem Ärmel – jedesmal ein „Stimmt ja, das gab es ja auch noch!“ Effekt. Mit „Only to be with you“ verabschieden die Jungs sich aus der Zugabe. Deutlich spürbar: Künstler und Publikum sind sich einig, dass das gerade ein toller Abend war. Und deshalb gibt’s als zweite Zugabe noch „Wonderwall“ von Oasis und ein atemberaubendes Schlagzeug-Feuerwerk.</p>
<p>Erwartungen an Pop-Konzerte können ja vielseitig sein und mit den Preisen schrauben sich sicher auch Erwartungen in die Höhe. Dieser Abend war im Grunde sehr einfach: Keine Lightshow, keine Projektionen, kein Pyrokram, sondern Bass, Schlagzeug, Gitarre, Keyboard, Vocals und ein bisschen Licht. Als wichtigste Zutat kommt vielleicht Leidenschaft dazu, echte Liebe zur Musik. Und dann noch: Roachford ist ein Dienstleister. Er steht nicht auf der Bühne um sich selbst feiern zu lassen, er will unterhalten, das Publikum soll gemeinsam mit ihm feiern.</p>
<p>„Do you feel good?“ Yes, we did. Ich glaube, diese Art der Bühnenperformance wird niemals alt.<br />
&#8230;And I&#8217;m a junkie for your stuff&#8230;</p>
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		<title>Endlich gehört: Götz Alsmann: In Paris.</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 12:08:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jazz/ Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Was mir an Facebook Spaß macht: Wenn Künstler Einblicke in ihre Arbeit geben, ich via FB Backstage sein oder den Musikern beim Abendessen zuschauen kann. Wenn ich schon lange vor Veröffentlichung das Album Cover kenne und immer wieder Häppchen vorgeworfen bekomme, die mir Appetit machen auf den Hauptgang. So ging es mir bei Götz Alsmanns [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignright" style="width: 358px"><img src="http://www.contentcounts.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/00-goetz_alsmann-in_paris-front.jpg" alt="Album Cover Götz Alsmann" width="348" height="344" /><p class="wp-caption-text">Götz Alsmann - In Paris</p></div>
<p>Was mir an Facebook Spaß macht: Wenn Künstler Einblicke in ihre Arbeit geben, ich via FB Backstage sein oder den Musikern beim Abendessen zuschauen kann. Wenn ich schon lange vor Veröffentlichung das Album Cover kenne und immer wieder Häppchen vorgeworfen bekomme, die mir Appetit machen auf den Hauptgang. So ging es mir bei Götz Alsmanns „In Paris.“, das ich nun endlich angehört habe, zwei Wochen nach Veröffentlichung.<br />
Ich höre Götz Alsmann seit Jahren und liebe seine Neuinterpretationen, die häufig überraschend instrumentiert oder arrangiert sind. „Engel oder Teufel“ von 2009 ließ mich irgendwie zwiegespalten zurück – manches war wirklich lustig („&#8230;Steig mit mir in das Traumboot des Hasses&#8230;), anderes, wie „Sing, Nachtigal, sing“ hat mich nicht so recht überzeugt, aber immerhin steigt Götzimausi hier ja auch in die Fussstapfen der wunderbaren, einmaligen Evelyn Künneke.</p>
<p>Schon die Ankündigung zu „In Paris.“ schraubte meine Erwartungen auf eine würdige Ergänzung zu „Tabu“, „Zuckersüß“ oder „Filmreif“ nach oben. Herr Alsmann und das französische Chanson, das passt zusammen wie Crème und Caramel oder Mousse und Chocolat. Und tatsächlich, während mir bei „Engel oder Teufel“ der Zusammenhalt fehlte und ich öfter in Versuchung geriet, die FFW Taste zu drücken, kommt „In Paris.“ wie aus einem Guss daher und nimmt mich mit auf einen charmanten Spaziergang durch die Seine-Metropole.</p>
<p>Potential zum persönlichen Lieblingslied haben meiner Meinung nach alle Titel auf dem Album, meine Favoriten sind „Der Schleier fiel“ &#8211; die deutsche Version von „Les feuilles mortes“, auch als „Autumn leaves“ bekannt, ein Stück, was schon X-Mal tot gesungen wurde und hier zu neuem Leben erwacht. „Der Wolf tanzt Cha-Cha-Cha“, „Du, Du gehst an mir vorbei“ &#8211; Klassiker von Jean Sablon bzw. Serge Gainsbourg, die nicht zuletzt durch Vibraphon beziehungsweise Xylophon den speziellen, lässig-nonchalanten Götzi-Sound verpasst bekommen.</p>
<p><a title="Götz Alsmann Album Besprechung" href="http://www.goetz-alsmann.de/?page_id=265" target="_blank">Eine ausführliche Darstellung zur Aufnahme der CD und zu den einzelnen Stücken gibt’s auf der Götz Alsmann Webseite.</a></p>
<p>Wie in jedem Jahr ist auch diesem Jahr das Savoy Theater an zwei Abenden im Dezember für Herrn Alsmann reserviert. Jeder weiss, dass wir hier einen genialen Entertainer haben, der an einem Abend viel mehr gibt als nur ein Konzert. Kluge Sprüche, dumme Witze, wilde Interpretationen, ein Herr Alsmann, der am Flügel ausflippt oder sich mit Percussionist Markus Paßlick wilde Duelle liefert. Auch wenn das alles nicht wirklich improvisiert wirkt, sondern bei aller Lockerheit einer extrem ausgefeilten Choreografie zu folgen scheint: Ausgezeichnete Unterhaltung ist allemal garantiert. Gute Musiker, die zeitlose Perlen des Chansons und des Schlagers mit viel Liebe und einem Schuss Irrsinn zelebrieren –  Wenn das Album „In Paris.“ auf die Bühne kommt, bin ich mit Sicherheit dabei!</p>
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		<title>Familientreffen: Toots Thielemans and the Girl from Ipanema</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 11:12:28 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<p>Um es vorweg zu sagen: Eliane Elias, ich erlaube mir einen handfesten Crush on You. Toots Thielemans gehört seit der Musik zum Belmondo-Film „Flic ou Voyou“ eher am Rande zum Soundtrack meines Lebens. Eliane Elias dagegen ist meine Piano-Queen, ach was, die Goddess of brazilian Jazz, ein Genre, das, falls es noch nicht existiert, bitte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um es vorweg zu sagen: Eliane Elias, ich erlaube mir einen handfesten Crush on You. Toots Thielemans gehört seit der Musik zum Belmondo-Film „Flic ou Voyou“ eher am Rande zum Soundtrack meines Lebens. Eliane Elias dagegen ist meine Piano-Queen, ach was, die Goddess of brazilian Jazz, ein Genre, das, falls es noch nicht existiert, bitte hiermit für Eliane erfunden sein soll.</p>
<p>„Pianist/vocalist/composer/arranger“ steht auf ihrer Webseite, okay, ist ein Versuch. Ich kriege es auch nicht besser hin, dafür bin ich zu begeistert.</p>
<p>Ich versuche, mich zusammen zu reissen und mir jeglichen Kitsch zu verkneifen: Alles, was Frau Elias auf der Bühne hervor zaubert, ob melancholisch, heiter oder molto espressivo, alles scheint bei ihr wahrhaftiger Ausdruck eines inneren Zustands zu sein. Sie lebt die Musik, durchlebt jeden Moment, jeden Stimmungswechsel, undramatisch und völlig authentisch. Da ist nichts auf Effekt getrimmt, inszeniert, ironisiert, wir sehen eine Frau am Klavier, basta.</p>
<p>Was so natürlich auch nicht stimmt, wir sehen eine sehr besondere Frau am Klavier. Ein nettes Sinnbild für das Verhältnis von Effekt und Authentizität: Eliane Elias schwebt im engen schwarzen Kleid und High Heels die Treppe hinunter, setzt sich an den Flügel, schlüpft aus den Lackschühchen, kramt ihre Lesebrille raus, tauscht Blicke und Lächeln mit den anderen Musikern und legt los. Und man glaubt gerne, dass es ihr in diesem Moment egal wäre, wenn sie statt Netzstrümpfen Jeans trüge. Oberflächen verschwinden, wichtig ist nur noch, was dahinter passiert, Klangkommunikation, Bilder aus Tönen.</p>
<p>„We are all between a smile and a tear“, damit trifft Toots Thielemans wohl den Kern des Abends.</p>
<p>Die Begegnung dieser Musiker ist eine einmalige Chance, Legenden zusammen auf der Bühne zu erleben. Oscar Castro-Neves spielte bereits Gitarre bei den Recording Sessions mit Jobim. Und wenn Elaine Elias „Girl from Ipanema“ singt, ist das eben etwas anderes als wenn eine Frau aus British Columbia dasselbe tut.</p>
<p>Wenn Toots Thielemans mit seiner Mundharmonika zarte Motive in die Luft zeichnet, sich zwischen Mundharmonika, Piano und Gitarre eine Plauderei entspinnt, die mal ins Wehmütige, mal ins Launige schwingt, dann weiss man, man durfte gerade an etwas Einzigartigem teilhaben.</p>
<p>„These are my friends – we have been playing together for years, I&#8217;m so very happy to be with them again&#8230;“ Man spürt, dass Toots Thielemans es ernst meint. Auf der Bühne herrscht eine familiäre Atmosphäre, die sich ins Publikum überträgt. Als wäre man bei guten Freunden eingeladen, der Hausherr greift zur Mundharmonika und ehe man sichs versieht, steckt man mitten in einer Jamsession, in der Erinnerungen wach werden und gleichzeitig Neues entsteht.</p>
<p>Und man geht nach Hause mit einem warmen Gefühl im Bauch, weil man so froh ist, mit diesen besonderen Menschen mal wieder einen tollen Abend verbracht zu haben.</p>
<p>Wer das Gefühl erleben will, sollte sich am 12 November ins <a title="Le Chatelet Paris" href="http://www.chatelet-theatre.com/2011-2012/jazz/eliane-elias,620" target="_blank">Le Chatelet nach Paris</a> begeben. Die High Heels können dabei ruhig ausgezogen werden&#8230;</p>
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		<title>Lieblingsorte: Galeries Saint-Hubert, Brüssel</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 15:30:32 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<p>Nur einen Katzensprung von Düsseldorf entfernt liegt die Stadt, die sich an einem sonnigen Herbsttag so anfühlen kann wie die kleine Schwester von Mailand oder Paris: Brüssel.<br /> Ein idealer Ort, um dem Touristen in dir Futter zu geben und mit „Oh!“ und „Ah!“-Rufen von Kirche zu Kirche zu pilgern, die barocken Fassaden am Grand-Place [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignright" style="width: 332px"><img src="http://www.contentcounts.de//bilder/galeriehubert/galeries06.jpg" alt="Galeries Saint Hubert" width="322" height="429" /><p class="wp-caption-text">Galeries Saint Hubert, Brüssel</p></div>
<p>Nur einen Katzensprung von Düsseldorf entfernt liegt die Stadt, die sich an einem sonnigen Herbsttag so anfühlen kann wie die kleine Schwester von Mailand oder Paris: Brüssel.<br />
Ein idealer Ort, um dem Touristen in dir Futter zu geben und mit „Oh!“ und „Ah!“-Rufen von Kirche zu Kirche zu pilgern, die barocken Fassaden am Grand-Place zu bewundern oder einen Kaffee in den Galeries Saint-Hubert zu trinken und das Leben vorbei plätschern zu lassen.<br />
Die Galeries wurden 1847 eröffnet, also noch 20 Jahre vor dem Inbegriff aller Ladenpassagen, der Galleria Vittorio Emanuele II in Mailand.<br />
Die beiden zu vergleichen wäre ungefähr so, als vergleicht man Villa Hügel mit your average Einfamilienhaus, gemütlicher wohnt man sicher in letzterem, auch wenn erstere einen Hauch repräsentativer ist.<br />
Der Charme der Galeries liegt für mich in seiner persönlichen, beinahe intimen Atmosphäre. Dies ist nicht nur ein Ort für Touristen, dies ist das zweite Wohnzimmer der Brüsseler, wo sich gepflegte graumelierte Damen zum späten Lunch treffen, genauso wie der Geschäftsmann öfter mittags auf einen Salat her kommt. Hier gibt es sie noch, die alten Ehepaare, die in den Cafés um Punkt 15.30 an Ihren Stammtischen sitzen und stundenlang bei Kaffee und Kuchen die alten Zeiten Revue passieren lassen. Hier kommt man auf unverbindliche, aber freundliche Art sofort ins Gespräch und wer das Gespräch scheut, dem wird trotzdem etwas geboten.</p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 453px"><img class=" " src="http://contentcounts.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/galeries05.jpg" alt="Galeries Saint Hubert" width="443" height="333" /><p class="wp-caption-text">La Belgique Gourmande</p></div>
<p>Das unentwegte Hin und Her einer bunten Mischung von Einheimischen und Touristen, die sich durch die Galeries schieben auf der Suche nach ein bisschen Luxus, nach einem netten Mitbringsel oder natürlich nach Schokolade!<br />
Die Stadt ist ein Paradies für Schokoholics und in den Galeries kommt in Sachen süßer Verführung (fast) alles zusammen, was Rang und Namen hat: Godiva, Neuhaus, La Belgique Gourmande, um nur einige zu nennen. Die Präsentation der Pralinen steht zum Teil den Inszenierungen in Juwelierläden in nichts nach – erlesene Kakaowaren werden hier in kostbaren Edelholzboxen dekoriert, in diesen Geschenkverpackungen könnten auch teure Kaschmir-Accessoires den Besitzer wechseln. Aber nein, alles für die Schokolade, alles für den Gaumen, nur mit den Worten „Praline“ oder „Schokolade“ kommt man bei dieser Menge an unterschiedlichem Naschzeug einfach nicht aus. Trüffel, Dragees, Bonbons, Nougat, aber auch hausgemachte Eiscremes, Parfaits oder Mousse -   alle Frauen, die ständig vom Unterzucker bedroht sind, können hier aufatmen.<br />
Und wer nach dem Süßkram etwas herzhaftes braucht, lässt sich auf einen der Stühle im „Mokafé“ fallen und isst ein vorzügliches Omelette oder, ganz klassisch, ein Croque.<br />
So gestärkt treibt man weiter von Schaufenster zu Schaufenster, bleibt mit den Augen sehnsüchtig an der Auslage von Longchamps hängen oder gönnt sich in dem altmodischen Lädchen, in dem noch von hinter der Theke bedient wird, ein Paar gar nicht altmodischer Lederhandschuhe.<br />
Die Buchläden sind voll mit schönen Bänden über Kunst, Design und Jazz –  wer, wie ich, der Coffee Table Book-Sucht verfallen ist, wird hier nicht mit leeren Händen raus gehen.<br />
Die Brüsseler sitzen in den Galeries bis in den Abend hinein. Die Confiserien sind sowieso geöffnet, solange noch Genießer mit glänzenden Augen um die Pralinen herum schleichen. Theater- und Kinogäste bevölkern jetzt die Cafés.<br />
Schweren Herzens trenne ich mich und gehe Richtung Bahnhof. Aber hey, 200km für stilvolllen Kaffeegenuss – das ist wirklich nicht zu viel verlangt! Auf bald, Galeries Saint Hubert!</p>
<p><a title="Galeries Saint Hubert bei contentcounts auf Facebook" href="http://www.facebook.com/media/set/?set=a.209343742472655.50788.200849163322113&amp;type=1" target="_blank">Noch ein paar Bilder auf unserer Facebook-Seite&#8230;</a></p>
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		<title>Branchentreff TOP:Talente: „Kurzfilm im Web – Sprungbrett in die Branche?“</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 10:11:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Der Verein TOP:Talente e.V.   lud gestern Abend nach Köln ein zur Veranstaltung: „Kurzfilm im Web – Sprungbrett in die Branche?“</p> <p>Dabei waren Martin Wallner, der seinen wunderbaren Animationsfilm „A Lost and Found Box of Human Sensation“ mitbrachte,  Tim Feldner und Andreas Stenschke von dished.TV, das ein „selbst-versorgendes TV-Netzwerk mit komplett eigen produziertem Qualitätscontent“ werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Verein TOP:Talente e.V.   lud gestern Abend nach Köln ein zur Veranstaltung: „Kurzfilm im Web – Sprungbrett in die Branche?“</p>
<p>Dabei waren Martin Wallner, der seinen wunderbaren Animationsfilm „A Lost and Found Box of Human Sensation“ mitbrachte,  Tim Feldner und Andreas Stenschke von dished.TV, das ein „selbst-versorgendes TV-Netzwerk mit komplett eigen produziertem Qualitätscontent“ werden möchte, sowie Marita Quaas vom Kurzfilmfestival Unlimited und Matthias Ganter von der Medienzentrale des Erzbistums Köln.</p>
<p>Die Auswahl der Gäste spannte einen recht interessanten Bogen zwischen „Kurzfilm“ und „Web“, das „Sprungbrett in die Branche“ kam allerdings ein bisschen kurz an diesem Abend. Was vielleicht auch daran lag, dass Stephan Winkler, Produzent und Regisseur kurzfristig absagen musste.</p>
<p>So blieb auf Seiten der Branche Marita Quaas, die einen Einblick in den Kurzfilm-Festival-Betrieb gab. Dass Premieren-Festivals es als Ausschlusskriterium werten, wenn ein Film bereits online zu sehen ist, sollte jedem klar sein, der seinen Film im Netz zugänglich macht. Anscheinend weichen hier aber die Regeln langsam auf und manche Filme schaffen es trotzdem in die Wertung. Darauf verlassen kann man sich natürlich nicht, insofern ist hier der klassische Weg „Erst Festivals und Wettbewerbe, dann Internet“ immer noch der empfehlenswerte.</p>
<p>Martin Wallner ist mit seinem aufwendig produzierten Film „A Lost and Found Box of Human Sensation“ diesen klassischen Weg gegangen, wobei klassisch und steinig anscheinend gerade im Animationskurzfilm unbedingt zusammen gehören. Die Einblicke, die Herr Wallner  in Entwicklung und Produktion sowie in Fallstricke und Möglichkeiten der Finanzierung gab, waren durchweg amüsant und interessant. Sein Film ist bis jetzt noch nicht online zu sehen, deshalb <a title="Martin Wallner bei Arte" href="http://www.arte.tv/de/3946194,CmC=3945900.html" target="_blank">hier nur der Link zur Arte-Seite</a>, für alle, die wissen wollen, worum es geht. Ich kannte den Film noch nicht und fand den Abend schon allein wegen Herr Wallners Beitrag sehr lohnend.</p>
<p>Nach der Devise „schnell und schmutzig“ toben sich Tim Feldner und Andreas Stenschke von dished.TV aus. „Ändis wirre Welt“ erinnert an Musikfernsehen, so wie es früher war, bevor die ganzen Jersey Shores und Skins eingekauft wurden. Nur fand ich es damals irgendwie lustiger und jetzt gibt’s ja Joko und Klaas. Aber die Idee vom einigermaßen unabhängigen TV Netzwerk mit gänzlich selbst produziertem Content ist natürlich ganz großes Tennis. Die Idee ist hier ja nicht: Unsere Plattform ist das Sprungbrett in die Branche, wir sind die (neue) Branche! Google und DLD Ventures watch out!</p>
<p>Zum Schluss durfte Herr Ganter noch kurz das Angebot der Medienzentrale des Erzbistums Köln vorstellen. Bestimmt lag es daran, dass er kurzfristig für den fehlenden Herrn Winkler eingesprungen war, dass sein sympathischer Beitrag wenig Verbindung zur Fragestellung des Abends und zu den anderen Teilnehmern zu haben schien.</p>
<p>Ich denke, es hätte dem Abend gut getan, das Thema von vorn herein etwas zu begrenzen. Dabei wurden angekündigte Genres wie z.B. Werbeclip oder Installation aus Zeitgründen schon außen vor gelassen.<br />
Dass für einen Kurzfilm mit einer Produktionszeit von drei Jahren andere Regeln gelten als für flott produzierte Kommentare zum Tagesgeschehen, liegt auf der Hand. Dass das Sprungbrett in die Filmbranche ein anderes ist als in die TV oder gar die Werbe-Branche, ebenfalls.</p>
<p>Die Zusammenfassung des Abends klang für meine Ohren so: Im Moment ist das nichts weiter als eine Spielwiese, auf der das Geld noch nicht rumliegt, was sich aber in den nächsten Jahren definitiv ändern wird. Das glaube ich nicht, ich denke, dass wir schon heute viel weiter sind. Es gibt sie, die TV Macher, die auf Youtube nach neuen Talenten oder Formaten suchen, es gibt sie natürlich, die Kurzfilmer, deren Clips die Aufmerksamkeit großer Werbefirmen angezogen haben. Das alles passiert schon hier und jetzt, bloß war gestern keiner der daran Beteiligten anwesend.<br />
Was dem Abend aber ausdrücklich keinen Abbruch tat. Es war eine interessante und unterhaltsame Veranstaltung, die ganz unterschiedliche Aspekte und Arbeitsweisen beleuchtete. Einig waren sich alle darin: Wer seine Film-Projekte mit Kontinuität, Ehrlichkeit und Leidenschaft verwirklicht, wird   irgendwann auch den Erfolg ernten. So sei es, liebe Filmemacher!<br />
Dank an den <a title="TOP:Talente e.V." href="http://www.toptalente.org/" target="_blank">TOP:Talente e.V.</a> für diese Veranstaltung!</p>
<p><a title="Unlimited Filmfestival" href="http://www.unlimited-festival.de/" target="_blank">http://www.unlimited-festival.de/</a></p>
<p><a title="Dished TV" href="http://www.dished.tv/" target="_blank">http://www.dished.tv/</a></p>
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		<title>Regarding Düsseldorf 6, 701 e.v. zu Gast im KIT Kunst im Tunnel</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Oct 2011 12:05:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Regarding Düsseldorf 6 – Der Verein 701 e.V. zeigt die sechste Auflage der bereits ausgezeichneten Ausstellungsreihe, diesmal im Tunnel am Mannesmannufer in Düsseldorf. Die meisten der gezeigten Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Skulptur, Installation, Video und Fotografie wurden eigens für diese Location entwickelt.</p> <p>Alte Spex-Hasen werden sich über die Begrüßung durch ein Niobe-Video freuen, bevor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignright" style="width: 473px"><img class=" " src="http://contentcounts.de/bilder/regardingddorf/regardingddorf01.jpg" alt="Regarding Düsseldorf 6" width="463" height="347" /><p class="wp-caption-text">Regarding Düsseldorf 6, H. Willems</p></div>
<p>Regarding Düsseldorf 6 – Der Verein 701 e.V. zeigt die sechste Auflage der bereits ausgezeichneten Ausstellungsreihe, diesmal im Tunnel am Mannesmannufer in Düsseldorf. Die meisten der gezeigten Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Skulptur, Installation, Video und Fotografie wurden eigens für diese Location entwickelt.</p>
<p>Alte Spex-Hasen werden sich über die Begrüßung durch ein Niobe-Video freuen, bevor einen die besondere Architektur des Ausstellungsraums sogartig weiter zieht.</p>
<p>Aus dem breiten Spektrum an Installation, abstrakter Malerei, Collagen und bewegten Bildern mag sich jeder seinen Favoriten raus suchen, meiner ist eindeutig: Felix Burgers „Verfimung meines Lebens“.</p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 486px"><img src="http://contentcounts.de/bilder/regardingddorf/regardingddorf05.jpg" alt="Regarding Düsseldorf 6" width="476" height="357" /><p class="wp-caption-text">Regarding Düsseldorf 6, F. Burger</p></div>
<p>Wer einmal einen manischen, egozentrischen Filmbesessenen kannte (womit ich nicht sagen will, dass das auf mich zutrifft), wird sich ziemlich gut amüsieren bei diesem Film. In dramatischen Schwarz-weiß Bildern erzählt Burger die noch dramatischere Geschichte des Versuch, sein Leben zu verfilmen. Nachdem Stanley Kubrick ablehnt, am Film mitzuarbeiten, wendet er sich an Alfred Hitchcock&#8230; DIE Art von Film. Abgedreht, ohne unverständlich zu sein, unglaublich wortwitzig, wofür man allerdings manchmal genau hinhören muss – wer den Film an sich vorbei plätschern lassen will, wird nicht auf seine Kosten kommen.</p>
<p>Nachdem die Großen der Filmgeschichte abgesagt, versagt oder gar nix gesagt haben, scheint ein Happy End für die Verfilmung in weite Ferne gerückt. Es kann nur noch eine Rettung geben&#8230; die richtige Musik zum Film!</p>
<p>Wie und mit wem dann doch noch der große Wurf gelingt, möge sich jeder selber ansehen bei Regarding Düsseldorf 6, die Ausstellung läuft noch bis zum 13.11.</p>
<p>Am heutigen Donnerstag gibt es übrigens weitere Filme von Felix Burger zu sehen, sowie Arbeiten von Eli Cortiñas und Jan Wagner.</p>
<p>Noch ein paar Bilder zur Ausstellung auf unsere <a href="http://www.facebook.com/media/set/?set=a.203809169692779.49538.200849163322113&amp;type=3" target="_blank">Facebook Seite</a>.</p>
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		<title>Tonhalle &#8211; Musik sehen, der Pausensnack beim New Fall Festival</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 19:09:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jazz/ Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wer demnächst in der Tonhalle ein Konzert besucht, kann sich die Pause z.B. mit einer kleinen Fotoausstellung am Ende des Grünen Gewölbes in den so genannten VIP-Räumen vertreiben. “Musik sehen“ heißt es dort, es werden Arbeiten der Hausfotografin Susanne Diesner präsentiert, die einen recht beeindruckenden Überblick über das differenzierte und hochkarätige Programm der Tonhalle der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignright" style="width: 237px"><img src="http://contentcounts.de/bilder/musiksehen/musik_sehen01.jpg" alt="Musik sehen ind er Tonhalle" width="227" height="354" /><p class="wp-caption-text">Ausstellung: Musik sehen</p></div>
<p>Wer demnächst in der Tonhalle ein Konzert besucht, kann sich die Pause z.B. mit einer kleinen Fotoausstellung am Ende des Grünen Gewölbes in den so genannten VIP-Räumen vertreiben. “Musik sehen“ heißt es dort, es werden Arbeiten der Hausfotografin Susanne Diesner präsentiert, die einen recht beeindruckenden Überblick über das differenzierte und hochkarätige Programm der Tonhalle der letzte Jahre geben.</p>
<p>Klingt erstmal gut, wäre bestimmt auch gut, denn die Fotografien geben Einblicke in die Probenarbeit, begleiten die Musiker auf der Baskenland Tournee und zeigen Stars wie Thomas Quasthoff, Wynton Marsalis, Alexandra von der Weth oder Sol Gabetta.</p>
<p>Warum diese gelungenen Fotografien in Postkartengröße gezeigt werden und warum ich mir bei meinem Besuch den Weg zur Vitrine zwischen IKEA-Taschen und Basteltischchen mit Papierabfällen hindurch bahnen musste, bleibt mir ein Rätsel.</p>
<p>Diese Lieblosigkeit in der Präsentation war schon einen Hauch störend. Und einem beeindruckenden Bild wie einer Gesamtaufnahme zur Saisoneröffnung hätte ein Format über DIN A 4 doch ganz gut zu Gesicht gestanden. Okay, es ist nicht das Madonnakonzert von Andreas Gursky, aber etwas selbstbewusster hätte man dann doch mit seinen Pfunden wuchern können, wenn man sich schon die Mühe macht und das ganze „Ausstellung“ nennt.</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 290px"><img src="http://contentcounts.de/bilder/musiksehen/musik_sehen02.jpg" alt="Musik sehen in der Tonhalle" width="280" height="375" /><p class="wp-caption-text">Ausstellung: Musik sehen</p></div>
<p>Gründe, die Tonhalle zu besuchen, gibt es in den kommenden Wochen abgesehen von den Düsseldorfer Symphonikern, genug. Zum ersten Mal findet das „New Fall Festival“ statt, das Festival „will einen besonderen Rahmen für besondere Künstler bieten und für ein erwachsenes Publikum.“ <em>Quelle: Tonhalle</em></p>
<p>Mit Künstler wie Jochen Distelmeyer, Gentleman und Nouvelle Vague sollte das problemlos gelingen. Und wer zwischen Brezel und Pausengetränk ein Minütchen erübrigen kann, macht es sich in den VIP Räumen bequem zwischen Berühmtheiten wie Sir Simon Rattle oder Bobby Mc Ferrin.</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 439px"><img src="http://contentcounts.de/bilder/musiksehen/musik_sehen03.jpg" alt="Musik sehen in der Tonhalle" width="429" height="322" /><p class="wp-caption-text">Ausstellung: Musik sehen</p></div>
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		<title>Les Cornes Sombres – NRW Jazzpool und französische Gäste</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Oct 2011 10:24:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[]]></category>
		<category><![CDATA[Jazz/ Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Daniel Casimir: Bewegung zum Licht. <p>&#160;</p> <p>Ein Sextett mit Fagott, Posaune und Bassklarinette in der Hornsection – die dunklen Hörner geben sich ein Stelldichein auf der Bühne der Jazzschmiede im Rahmen des Festivals Vive le Jazz.</p> <p>&#160;</p> <p>&#160;</p> <p>&#160;</p> <p>&#160;</p> <p>Ich verstehe ja leider nichts von Jazz. Bezüge wie: Das hat er ja gerade geliehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Daniel Casimir: Bewegung zum Licht.</h3>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 525px"><img class=" " src="http://www.contentcounts.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/lescornessombres-151.jpg" alt="Les Cornes Sombres" width="515" height="386" /><p class="wp-caption-text">Les Cornes Sombres// Jazzschmiede 7.10.2011</p></div>
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<p>Ein Sextett mit Fagott, Posaune und Bassklarinette in der Hornsection – die dunklen Hörner geben sich ein Stelldichein auf der Bühne der Jazzschmiede im Rahmen des Festivals Vive le Jazz.</p>
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<p>Ich verstehe ja leider nichts von Jazz. Bezüge wie: Das hat er ja gerade geliehen von Demunddem vom Album Sowieso, Track 3, Minute 8 kann ich gar nicht bieten.</p>
<p>Es bleibt mir nichts, als da zu sitzen und zu hören, was passiert. <a title="Olivier Degen – JAZZ PORTRAITS" href="http://www.contentcounts.de/allgemein/olivier-degen-%e2%80%93-jazz-portraits/">Olivier Degen meinte gestern</a>, dass dem Jazz die breite Masse an Publikum fehlt, weil es manchmal anstrengend ist, zuzuhören. Musik für den Kopf.</p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 431px"><img src="http://www.contentcounts.de//bilder/lescornessombres/lescornessombres-178.jpg" alt="Les Cornes Sombres" width="421" height="561" /><p class="wp-caption-text">Daniel Casimir</p></div>
<p>Ich schalte den Kopf aus und höre nach innen. Vielleicht kann es auch ein Vorteil sein, keine Bezüge zu haben, keine Orientierung im riesigen System „Jazz“, das voller Reminiszenzen, Zitate, ironischer Anspielungen ist.</p>
<p>Daniel Casimir hat das Stück „Bewegung zum Licht“ komponiert. „Sehr passend für die dunklen Hörner, les Cornes Sombres“ wie er mit einem Lächeln bemerkt. Sehr passend auch für Daniel Casimir als Person, der in der gedeckten Tönen der Jazzszene, in der es oft so cool und distinguiert zugeht, einen papageienbunten Farbtupfer setzt. In wild gemustertem knatschgrünem Hemd und signalgelber Hose steht er auf der Bühne, oft strahlend, fast immer lächelnd, wenn er das Spiel seiner Kollegen verfolgt.</p>
<p>Er spielt nicht so extroviert, wie er aussieht – sensibel, ohne sich in den Vordergrund zu drängen, feinsinnig. Perfekt mischen sich die Klänge der dunklen Hörner – Bassklarinette, Fagott, Posaune.</p>
<p>„Bewegung zum Licht“- ich höre eine Stadt – denke an eine Straße, in der sich verschiedene Volumina mit Kraft voran schieben, sehe ein Bild von Fernand Léger vor mir. Klingt für mich wie der Soundtrack urbanen Lebens – der perfekte Soundtrack zum Hier und Jetzt, in dem sich jeder Städter wiederfinden könnte. Auf scheinbar chaotische Passagen folgen harmonische Auflösungen, Phasen, in denen sich alles so leicht zusammen fügt, als beträte man am Ende einer Straßenschlucht einen Park, mit spielenden Kindern, Liebespaaren, tanzende Sonnenflecken auf weichen Rasenflächen.</p>
<p>Und dann gibt es im Stück die ruhigen Momente, in denen man z.B. den Regentropfen zuschauen könnte, die der Bassist auf die Fensterscheibe tupft.</p>
<p>Aber Moment, wir bewegen uns ja zum Licht.</p>
<p>Spätestens, wenn die letzten Töne verklungen sind und sich das strahlende Lächeln auf Daniel Casimirs Gesicht ausbreitet, sind wir endgültig dort angekommen, im Licht und an dem Ort, an den uns die Cornes Sombres für diesen Abend entführen wollen&#8230;</p>
<p>Wäre das eine richtige Konzertbesprechung dürfte ich natürlich die anderen Musiker nicht unerwähnt lassen. Sophie Bernardo am Fagott, Wolfgang Schmittke an der Bassklarinette, Pablo Held am Piano sowie Gunnar Plümer am Bass und Peter Weiss an den Drums.</p>
<p>Ich müsste ein Fazit ziehen und am Ende vielleicht den Daumen hoch oder runter halten. Da bin ich eigentlich ganz froh, dass ich nichts von Jazz verstehe, dass ich einfach sagen kann: es gab da ein paar Momente, die wirken nach.</p>
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<p>Les Cornes Sombres – NRW Jazzpool und französische Gäste spielten am 7.10.2011 in der Jazzschmiede Düsseldorf</p>
<p><a title="les Cornes Sombres" href="http://www.jazzpool-nrw.de/Les-Cornes-Sombres/-les-cornes-sombres-das-projekt" target="_blank">http://www.jazzpool-nrw.de/Les-Cornes-Sombres/-les-cornes-sombres-das-projekt</a></p>
<p><a title="Daniel Casimir" href="http://www.daniel-casimir.com/" target="_blank">http://www.daniel-casimir.com/</a></p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 439px"><img src="http://www.contentcounts.de//bilder/lescornessombres/lescornessombres-156.jpg" alt="Les Cornes Sombres" width="429" height="322" /><p class="wp-caption-text">Sophie Bernardo am Fagott, Wolfgang Schmittke</p></div>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 332px"><img style="vertical-align: middle;" src="http://www.contentcounts.de//bilder/lescornessombres/lescornessombres-166.jpg" alt="Les Cornes Sombres" width="322" height="429" /><p class="wp-caption-text">Daniel Casimir</p></div>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 396px"><img src="http://www.contentcounts.de//bilder/lescornessombres/lescornessombres-186.jpg" alt="Les Cornes Sombres" width="386" height="515" /><p class="wp-caption-text">Sophie Bernardo</p></div>
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		<item>
		<title>Olivier Degen – JAZZ PORTRAITS</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 20:33:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[]]></category>
		<category><![CDATA[Jazz/ Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Daniel, Bruno, Louis, Michel und die Anderen <p>&#160;</p> <p>&#160;</p> <p>&#160;</p> <p>&#160;</p> <p>&#160;</p> <p>&#160;</p> <p>&#160;</p> <p>&#160;</p> <p>&#160;</p> <p>&#160;</p> <p>Piano ist die Grundstimmung der Ausstellung, leise, aber intensiv, so dass man keinen Ton verpassen möchte.</p> <p>Jazzmusiker sind die Freunde von Olivier Degen und sein Sujet. Er fotografiert sie nicht in dem Moment, in dem sie auf der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Daniel, Bruno, Louis, Michel und die Anderen</h2>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 439px"><img class="  " src="http://contentcounts.de/bilder/olivierdegen/olivierdegen-039.jpg" alt="Olivier Degen Jazzportraits" width="429" height="322" /><p class="wp-caption-text">Olivier Degen mit dem Veranstalter</p></div>
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<p>Piano ist die Grundstimmung der Ausstellung, leise, aber intensiv, so dass man keinen Ton verpassen möchte.</p>
<p>Jazzmusiker sind die Freunde von Olivier Degen und sein Sujet. Er fotografiert sie nicht in dem Moment, in dem sie auf der Bühne Ton-Feuerwerke, Energie versprühen, sondern er begleitet ihren Alltag. Backstage, auf Reisen, nach dem Konzert.</p>
<p>Entstanden sind fast intime Beobachtungen, in denen wir den Musikern so nah kommen, als sähen wir sie durch ein Schlüsselloch.</p>
<p>„<em>Unter Musikern<br />
Wird ein Fotograf geduldet<br />
Als musikalisches Auge<br />
Vergessen alles andere<br />
Außer der Musik…“</em></p>
<p>schreibt Francis Marmande in seinem Gedicht zu den Bildern. Olivier Degen ist dieses musikalische Auge und durch ihn können auch wir sie sehen, die Momente der Konzentration, des Zweifels oder der Freude.</p>
<blockquote><p>„Es ist sehr angenehm, mit diesen Menschen zusammen zu sein. Die meisten von ihnen sind gute Freunde von mir. Wenn es um Musik geht, verwandeln sich manche von ihnen, verschließen sich, kämpfen mit inneren Dämonen. Andere dagegen erfüllt die Musik mit nichts als Freude. Allen gemeinsam ist die tolle Energie, die sie umgibt. “<br />
O.C. D.</p></blockquote>
<p>Viele der portraitierten Jazzmusiker sind bei uns kaum bekannt. Michel Portal, Bruno Chevillon, Louis Clavis, Daniel Humair, Daniel Casimir.</p>
<p>Das möchte der Verein Jazz am Rhein gerne ändern und richtet deshalb zum vierten Mal das Vive le Jazz Festival aus.<br />
Ein umfangreiches Konzertprogramm an Spielorten von Düsseldorf bis Aachen, zwei Wochen lang hochkarätige Jazz-Veranstaltung der Jazz Amitié franco-allemande und europäischen Gästen.</p>
<p>Die Ausstellung von Olivier Degen läuft noch bis zum 12.11.2011 im Institut français Düsseldorf, Bilker Straße 7-9.<br />
Informationen zur Ausstellung: <a title="Ausstellung im Institut francais" href="http://www.institutfrancais.de/Olivier-Charles-Degen-JAZZ" target="_blank">http://www.institutfrancais.de/Olivier-Charles-Degen-JAZZ</a><br />
Mehr Informationen unter: <a title="Festival Vive le Jazz" href="http://www.vivelejazz.eu" target="_blank">http://www.vivelejazz.eu</a></p>
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<div class="wp-caption alignright" style="width: 439px"><img src="http://contentcounts.de/bilder/olivierdegen/olivierdegen-042.jpg" alt="Olivier Degen Jazzportraits" width="429" height="322" /><p class="wp-caption-text">Olivier Degen Jazzportraits</p></div>
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<div class="wp-caption alignright" style="width: 411px"><img src="http://contentcounts.de/bilder/olivierdegen/olivierdegen-041.jpg" alt="Olivier Degen Jazzportraits" width="401" height="318" /><p class="wp-caption-text">Louis Sclavis, Daniel Humair</p></div>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 390px"><img src="http://contentcounts.de/bilder/olivierdegen/olivierdegen-040.jpg" alt="Olivier Degen Jazzportraits" width="380" height="515" /><p class="wp-caption-text">Médéric Collignon</p></div>
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